Dr. Klaus und Dr. Claudine Wiedhahn

DVT

Röntgenbilder sind üblicherweise zweidimensional und können nur eine Ebene darstellen. Für eine sichere Implantatplanung- und Behandlung z.B. ist es wünschenswert, wenn die Anatomie dreidimensional angezeigt wird und der Zahnarzt jeden Bereich der Kiefer in beliebiger Ansicht beurteilen kann. Bisher war ein Kopf-CT in einer Röntgenpraxis die einzige Möglichkeit dazu. Speziell für die Zahnheilkunde entwickelt, stehen seit kurzem sogenannte digitale Volumentomographen (DVT) zur Verfügung, deren Strahlendosis bei vergleichbarer Aussagekraft nur ein Bruchteil des Kopf-CTs ausmacht.

Als eine der ersten Praxen in der Nordheide verfügen wir inzwischen über ein Galileos System der Firma Sirona, das mit erprobter Siemens Cone-beam Technologie in 14 Sekunden aus 200 Einzelaufnahmen ein dreidimensionales Röntgenbild erstellt. Für den Patienten unterscheidet sich diese Aufnahmetechnik nur unwesentlich von der üblichen Panoramaaufnahme.

Wie bei einem Apfel, der in beliebige Scheiben geschnitten werden kann, erlaubt das Volumen einer DVT Aufnahme auch die Darstellung beliebiger Schichten, so daß alle Aspekte der anatomischen Strukturen sichtbar werden.

Es gibt kaum einen Bereich in der Zahnheilkunde, wo die DVT Aufnahme nicht mehr Informationen liefert, als konventionelle 2D Aufnahmen. Während eine 2D Panoramaufnahme ca. 5 MB Daten enthält, sind es bei einem DVT ca. 300 MB.

Einsatzgebiete sind: Kieferchirurgie, Implantologie, Kieferorthopädie, Parodontologie, Endodontie, Kiefergelenksdiagnostik und in die Kieferhöhlendiagnostik.